Verabschiedungen im Gottesdienst

Veranstaltung Boffzen, 12. April 2026

Am Sonntag Quasimodogeniti feierten wir nicht nur den ersten Sonntagsgottesdienst nach Ostern, sondern es wurden 4 Mitglieder aus ihrer Tätigkeit der Kirche entpflichtet.

„Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Diesen Auftrag gab Jesus seinen Jüngern und auch wir werden gesendet – in ganz verschiedene Richtungen: hauptamtlich und ehrenamtlich, hinter die Kulissen oder auf die Bühne, in die Kirchengemeinde, in einen Verein oder für eine ganz andere Sache. Alle Orte sind keine „Nebenorte“ des Glaubens, sondern Räume, in die uns Jesus Christus sendet und in denen er selbst schon da ist. An solchen Orten haben die Menschen gewirkt, die aus ihrem Dienst verabschiedet wurden.

Frau Scherfose und Frau Bardenhage haben sich viele Jahre im Kirchen-Café engagiert: Kuchen gebacken, Kaffee gekocht und sind mit den vielen Besuchenden ins Gespräch gekommen.

Herr Borkowski hat als Küstervertretung die Kirche vorbereitet und nicht nur Gottes-Dienst für den Gottesdienst geleistet. Zusätzlich war er im Besuchsdienst und hat viele Geburtstagskinder mit seinem Besuch erfreut und sie konnten sich auf sein Ohr und seine Fürsorge verlassen.

Frau Wiemers arbeitete im Kirchenbüro und hatte ein offenes Ohr für Anliegen, Fragen und Wünsche und musste sich mit allerlei Papierkram auseinandersetzen.

Wenn Jesus sagt: „Ich sende euch“, dann heisst das auch: Ihr seid mein Gesicht in dieser Welt. So können wir sagen: Unsere 4 Mitarbeitenden waren solche Gesichter und werden es auch weiterhin sein. Gesichter, die man wiedererkennt, die freundlich sind und im Namen Gottes andere Menschen willkommen heissen und geheissen haben.

Ihr habt nicht nur in unserer Kirchengemeinde gearbeitet, sondern auch die Veränderungen miterlebt. Es ist vieles gewachsen, manches erneuert oder ersetzt worden. Wir sind nicht erst dann gesandt, wenn alles vorangeht, wir sind nicht erst dann gesandt, wenn alles klar ist. Sondern wir sind gesandt – mitten im Wandel. Ihr habt diesen Auftrag Jesu ergriffen und dafür danken wir euch. Denn ihr habt dazu beigetragen, dass unsere Gemeinde ein Ort ist, und bleibt, an dem Menschen willkommen sind und den Auferstandenen wahrnehmen können.

Für den neuen Weg, den ihr nun bestreiten werdet, wünschen wir euch Gottes Segen, seine Kraft und das Vertrauen in ihn und seine Pläne.